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Stamp: SPD zieht Konsequenzen aus realitätsfernen Versprechungen

joachim-stamp-portraitZum Gespräch der "Ruhr-Nachrichten" mit der SPD-Landesvorsitzenden Hannelore Kraft erklärt der nordrhein-westfälische FDP-Generalsekretär Joachim Stamp:

„Hannelore Kraft hat offensichtlich ins Wahlprogramm der SPD geblickt und festgestellt, dass dort realitätsferne Versprechen stehen, die auch noch ihrer eigenen Überzeugung widerstreben. Als erste Konsequenz hat Frau Kraft heute in den Ruhr-Nachrichten die sofortige Abschaffung der Studienbeiträge zurückgeholt und schon mal auf 2013 verschoben.

2003 hat Frau Kraft als Wissenschaftsministerin Studiengebühren eingeführt und die Einnahmen beim Finanzminister abgeliefert. Für 2013 verspricht sie, Studienbeiträge abzuschaffen und den Finanzminister dafür einspringen zu lassen. Beides ist keine überzeugende Politik - von Fragen nach Verlässlichkeit und Glaubwürdigkeit ganz zu schweigen.

Verantwortliche Politik sieht so aus: Vor der Wahl Studienbeiträge ankündigen, nach der Wahl Studienbeiträge einführen, ein sozialverträgliches Modell ohne Abschreckungseffekte entwerfen, nachgelagerte Finanzierung ermöglichen, Mitspracherechte der Studierenden stärken, Qualität der Lehre verbessern, Verantwortungsgefühl der Hochschulen gegenüber ihren Studierenden stärken, Verantwortungsgefühl der Studierenden gegenüber dem Wert der Bildungsangebote stärken. Ergebnis: Rekordzahlen bei Studienanfängern und Absolventen.“
 

Rüttgers gratuliert Pinkwart

Presseinformation:
Düsseldorf, 14. März 2010

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers gratuliert seinem Stellvertreter und Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart zur Wiederwahl zum
Parteivorsitzenden der FDP in Nordrhein-Westfalen

Die Staatskanzlei teilt mit:

„Andreas Pinkwart gratuliere ich herzlich zur Wiederwahl zum Parteivorsitzenden der FDP in Nordrhein-Westfalen. In den fünf Jahren der kommenden Legislaturperiode gilt es, Nordrhein-Westfalen weiter zu erneuern und in die Zukunft zu führen. Daher wollen wir die bewährte christlich-liberale Koalition fortsetzen. Ich freue mich auf die gute Zusammenarbeit mit Andreas Pinkwart und der FDP in den kommenden fünf Jahren.“

 

LINDNER: Bei GABRIEL wird aus Kritik Schmähkritik und aus Opposition Obstruktion

Lindner3Berlin. FDP-Generalsekretär CHRISTIAN LINDNER erklärte zu aktuellen Äußerungen des SPD-Chefs SIGMAR GABRIEL, wobei er den FDP-Vorsitzenden als "rechthaberischen Schreihals" und seine Reisebegleitung als "Lumpenelite" bezeichnet hat:

"Beim Sozialdemokraten Gabriel wird aus Kritik stets Schmähkritik. Der soziale Demokrat Wolfgang Clement hat deshalb von einer ,teils abstoßenden Kampagne' gesprochen.

Es gibt nicht einen einzigen Vorwurf einer Rechtsverletzung gegen Guido Westerwelle, sondern nur Andeutungen, Anspielungen und Unterstellungen.
Durch diesen respektlosen Umgang der Parteien miteinander wird die politische Kultur insgesamt beschädigt. Gabriel provoziert eine Eskalationsspirale von Vorwurf und Gegenvorwurf, die am Ende keine Gewinner, sondern nur Verlierer kennt.

Je mehr die SPD aus Wahlkampfzwecken Sachdebatten in den Hintergrund drücken will, desto mehr konzentriert sich die FDP auf diese Sachfragen."
 

PINKWART-Interview für „Welt am Sonntag“

pinkwart2Düsseldorf. Der stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende und Landesvorsitzende der FDP-NRW, Andreas Pinkwart, gab der „Welt am Sonntag“ (heutige Ausgabe) das folgende Interview. Die Fragen stellten Kristian Frigelj und Peter Lamprecht:

In den Umfragen haben CDU und FDP wahre Achterbahnfahrten hinter sich. Die FDP auf sieben Prozent abgerutscht. Wie machen Sie Ihren Leute Mut?

Pinkwart: Wir haben bei drei Wahlen im vergangenen Jahr gezeigt, dass wir in NRW ein Potenzial von 10 Prozent plus x haben. Ich bin sicher, dass wir dieses Potenzial ausschöpfen können. Das ist die Voraussetzung dafür, dass wir die Regierung mit der CDU fortsetzen können. Dazu brauchen wir einen offensiven Wahlkampf. Da sehe ich uns personell und argumentativ bestens gerüstet.

Ist denn alles in bester Ordnung in der schwarz-gelben Partnerschaft oder haben Sie Grund zu berechtigter Sorge vor Schwarz-Grün?

Pinkwart: Als Wahlkämpfer sehe ich die Debatte um Schwarz-Grün mit großer Gelassenheit, weil sie eher dazu führt, dass die FDP zusätzliche Wahlunterstützung bekommt. Als Bürger kann ich die Union vor solchen Verunklarungen nur warnen. Wir sehen, dass unter Schwarz-Grün in Hamburg ein Bildungskrieg über das Schulsystem ausgebrochen ist. Wir müssen sehen, dass Schwarz-Grün in NRW faktisch dazu führen würde, dass die Linken mit am Kabinettstisch sitzen. Wenn Sie die Programme von SPD, Grüne und Linkspartei gegenüberstellen, dann passt kaum mehr ein Blatt Papier dazwischen. Dann würde NRW nicht nur die Abstiegspolitik von Rot-Grün wieder bekommen, der Abstieg würde sich mit der Linken sogar dramatisch verschärfen.

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PINKWART-Interview für die „Rheinische Post“

Andreas_PinkwartDüsseldorf. Der stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende und Landesvorsitzende der FDP-NRW, Andreas Pinkwart, gab der „Rheinischen Post“ (heutige Ausgabe) das folgende Interview. Die Fragen stellte Detlev Hüwel:

Herr Pinkwart, die FDP pocht auf eine neue Schulform - die Regionale Mittelschule. Warum eigentlich?

Pinkwart: Wir müssen das Schulsystem weiterentwickeln, weil die Schülerzahlen dauerhaft zurückgehen und sich der Elternwille wandelt. Darauf müssen wir eine Antwort finden. Wir wollen für unterschiedliche Begabungen ein differenziertes Angebot bereithalten und lehnen auch deswegen die Einheitsschule strikt ab, in der alle Kinder und Jugendlichen bis zur zehnten Klasse unterrichtet würden.

Mittelschule bedeutet die Zusammenfassung von Haupt-, Real- und Gesamtschule. Das klingt aber irgendwie auch nach Einheitsschule.

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Das Maß der Dinge

Heute (15.03.2010) war - ohne jetzt auf den Artikel im Einzelnen eingehen zu wollen - dem Wirtschaftsteil der Rheinischen Post die Überschrift zu entnehmen: “Henkel-Chef verteidigt Porsche-Dienstwagen“. Mein erster Gedanke: auch wenn eine Mercedes S-Klasse, ein 7er BMW oder ein Audi A8 in einer vergleichbaren Preisklasse liegen und als Dienstwagen eines deutschen Wirtschaftsführers eine gewisse gesellschaftliche Akzeptanz erfahren, läuten sofort alle Sensoren für ein vordergründig unsensibles Verhalten, wenn sich der Chef eines internationalen Unternehmens einen viertürigen Porsche-Panamera als Dienstwagen „leistet.“

Nur eine Seite weiter tituliert die RP im Gesellschaftsteil unter Rubrik „Leute, Leute“: „Klaus Ernst, designierter Vorsitzender der Linkspartei, unternimmt in seiner Freizeit gern Spritztouren in seinem Porsche 911.“  Sieh mal einer an, dachte ich. Einen auf „Fundamental -Sozi“ machen und dann mit einer „Kapitalistenschleuder“ die Umwelt verpesten. Aber weitgefehlt, die Erklärung für das Schicksal, einen Porsche fahren zu müssen, ergibt sich aus dem weiteren Beitrag: “Da er kinderlos sei und kein Haus habe, habe er sich vor zehn Jahren den Sportwagen geleistet“, sagte Ernst der „FAS. „Einen Widerspruch zu den politischen Forderungen seiner Partei sehe er nicht. Die Linken forderten schließlich nicht, dass die Menschen in Armut leben sollten.“  

Nun ja. Es bleibt trotzdem die Frage, wie viele Leute können sich  - pardon leisten sich  - einen Porsche? Anstatt eines Hauses, um ihren Familien ein (Eigen)heim zu bieten. Anstatt mit der Anschaffung eines langlebigen Wirtschaftsgutes eine Altersvorsorge zu treffen. Anstatt die Kosten für ein Haus oft ein Leben lang abzustottern. Anstatt das geschaffene und immer wieder neu versteuerte Eigentum ihren Kindern zu vermachen. Anstatt ihren Kindern eine Unterstützung für die eigene Familie zu sein.  Anstatt in der Hoffnung zu leben, vielleicht im Kreis der Familie alt werden zu können. Anstatt…….

Nun ja. Als ein von der Pike auf „gelernter“ Gewerkschaftsfunktionär und überzeugter Fundamentalsozialist weiß man eben zwischen Armut und Bescheidenheit zu unterscheiden und Vorbild zu sein für die vielen Vertreter des ungebändigten Kapitalismus und den Mitgliedern neoliberaler und marktradikaler Parteien.

Michael Michalski
 

WESTERWELLE-Interview für das "Handelsblatt"

WesterwelleBerlin. Der FDP-Bundesvorsitzende und Bundesaußenminister DR. GUIDO WESTERWELLE gab dem "Handelsblatt" (heutige Ausgabe) das folgende Interview (vollständiger Text in der Online-Ausgabe). Die Fragen stellte DANIEL GOFFART.

Frage: Sie haben sich als Außenminister die Förderung der deutschen Wirtschaft auf die Fahnen geschrieben. Hilft eine Parteispende dabei, im Ausland politische Flankierung zu erhalten?

WESTERWELLE: Die Wirtschaftsdelegationen, die mich seit Beginn meiner Amtszeit begleiten, werden nach einem eingespielten Verfahren ausgewählt.
Das geht streng nach Expertise und fachlichen Überlegungen. Das ist bei mir nicht anders als bei meinem Vorgänger. Allerdings lege ich großen Wert darauf, dass bei Delegationsreisen neben den großen Unternehmen auch der Mittelstand vertreten ist, denn auch die kleinen Firmen haben viele Chancen auf den Weltmärkten.

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