ingo_wolf-126x163„SPD und Grüne fügen den nordrhein-westfälischen Sportvereinen schweren Schaden zu“, sagt der sportpolitische Sprecher der FDP- Fraktion, Ingo Wolf. In der heutigen Sitzung des Landtags haben SPD und Grüne einen Antrag von CDU und FDP zur Fortführung des Sportvereinsförderprogramms „1000 mal 1000“ abgelehnt. Wolf bedauert diese Entscheidung. Denn gerade Sportvereine leisten einen herausragenden Beitrag zum Zusammenhalt der Gesellschaft. Sport baut Barrieren zwischen den Menschen ab, fördert die Toleranz, den gegenseitigen Respekt und motiviert zu ehrenamtlichem Engagement. „SPD und Grüne setzen mit ihrer Ablehnung diese positiven Effekte ohne Not aufs Spiel.“ Leidtragende werden dabei Kinder und Jugendliche sowie Menschen mit Migrationshintergrund sein. „Die Ablehnung der Initiative von FDP und CDU zur Fortsetzung dieses erfolgreichen Programms ist ein großer Fehler.“

 

Die schwarz-gelbe Regierung hatte dieses Programm ins Leben gerufen, um Sportvereinen unbürokratisch Mittel für neue Maßnahmen zur Integration von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte und zur Gesundheitsprävention und -förderung zur Verfügung zu stellen. Seit 2010 kommen auch Maßnahmen zur Zusammenarbeit und Vernetzung mit den Offenen Ganztagsschulen hinzu. „Hierfür wurden über den Landeshaus- halt 2009 und 2010 jeweils insgesamt 1 Million Euro zur Verfügung gestellt. Bislang konnten 2.000 Sportvereine mit jeweils 1000 Euro unterstützt werden“, sagt der Sportexperte. 1000 mal 1000 habe sich zu einem festen Bestandteil der Vereinsförderung in NRW entwickelt.