Christof_RascheAnlässlich der heutigen Debatte über den Antrag der FDP- Landtagsfraktion „Arbeitsplätze und Wachstum langfristig sichern – Nordrhein-Westfalen als den zentralen europäischen Logistikstandort weiter ausbauen“ erklärt der verkehrspolitische Sprecher und stellvertretende Vorsitzende der FDP-Fraktion:

„Nordrhein-Westfalen hat im Herzen Europas eine zentrale Funktion als Logistikstandort und Verkehrsdrehscheibe. Von entscheidender Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes, das Wachstum unserer Wirtschaft und die Schaffung von Arbeitsplätzen ist dabei die schnelle Anbindung Nordrhein-Westfalens an die Hafenstandorte Rotterdam und Antwerpen. Im Hinblick auf die dynamische Entwicklung der Seehafenhinterlandverkehre bieten sich hier für Nordrhein-Westfalen gewaltige Chancen.

 

Mehr als 250.000 Menschen in NRW arbeiten bereits heute im Kernbereich der Logistik. Rechnet man die Logistik-affinen Bereiche von Industrie und Handel dazu, sind es beinahe 600.000 Beschäftigte. Ziel der FDP ist es, Nordrhein-Westfalen als den zentralen Logistikstandort in Europa weiter auszubauen. Dies setzt voraus, dass die Herausforderungen, die sich insbesondere aus den stark zunehmenden Containerverkehren von und zu den Seehäfen ergeben, zügig angegangen werden. Zu den konkreten Handlungsnotwendigkeiten gehört insbesondere, dass die notwendigen Infrastrukturprojekte wie die Betuwe-Linie und der Eiserne Rhein so schnell wie möglich baureif gemacht werden. Zudem muss sich NRW mit den Nachbarländern Niederlande und Belgien abstimmen, um die Hinterlandanbindungen weiter zu stärken und die Wirtschaftsverflechtungen im Bereich der Logistik zu vertiefen.

Mit ihrem heutigen Antrag dokumentiert die FDP-Fraktion, dass sie ohne Scheuklappen und ideologische Festlegungen die Verkehrsprobleme in Nordrhein-Westfalen bedarfsgerecht lösen will. Für die Umsetzung von zentralen Infrastrukturmaßnahmen ist es unverzichtbar, dass wir im Interesse des Landes über Parteigrenzen hinweg an einem Strang ziehen. Deshalb bieten wir ausdrücklich an, gemeinsam Konzepte zu erarbeiten, wie wir Arbeitsplätze und Wachstum des Logistikstandortes NRW lang- fristig sichern können.“