Aus dem Kreisverband Heinsberg

Der Lückenschluss des europäischen Fernstraßennetzes von Antwerpen nach Moskau geht in die Endphase. Davon sprachen am Montagnachmittag die Vertreter der beteiligten Behörden und Kommunen, die in Schierwaldenrath den ersten Spatenstich zum letzten Teilstück der B56n von der Kreisstraße 13 im Ortsdreieck Schümm, Langbroich, Vinteln zur Anbindung am Knotenpunkt A46/B221 vornahmen.

Erster Spatenstich
Erster Spatenstich

 

Nach der geplanten Fertigstellung in 2017 rechnet man mit zu 19.000 Fahrzeugen pro Tag. Harry Voigtsberger, nordrhein-westfälischer Minister für Wirtschaft und Verkehr, berief sich in seiner Ansprache auf statistische Werte, die besagen, dass zwischen NRW und den Niederlanden ein in der Menge gleichrangiger Warenaustausch stattfinden würde wie beispielsweise mit China. Deshalb habe dieser Lückenschluss eine besondere Bedeutung.

Die B56n wird dem überregionalen Verkehr dienen, die wirtschaftliche Attraktivität der Region erhöhen und die vorhandenen Ortsdurchfahrten entlasten. Die neue Bundesstraße respektiert auch die Belange von Natur- und Landschaftsschutz. Das geht so weit, dass hohe Bäume fliegende Käuze ablenken sollen, für Kleingetier sind Durchlässe unter der Fahrbahn eingerichtet. Vor allem aber den Menschen im Selfkant, die an der Trasse der bestehenden Bundesstraße leben, wird die B56n dienen.

 

 

Zusammen mit Dr. Ingo Wolf, MdL, freuen sich Fraktionsvorsitzender René Stegemann und Ratmitglied Rudi Ruzicka auf die baldige Fertigstellung der B56n<br />
        Fotos: Dieter Görtz
Zusammen mit Dr. Ingo Wolf, MdL, freuen sich Fraktionsvorsitzender René Stegemann

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