PRESSEMITTEILUNG der Jungen Liberalen NRW


DÜSSELDORF. Nach der Absage für die Pläne der schwarz-grünen Regierung in Hamburg, die Grundschulzeit von vier auf sechs Jahre zu verlängern, zweifelt der Landesvorsitzende der Jungen Liberalen NRW (JuLis), Henning HÖNE, auch für NRW eine Mehrheit innerhalb der Bevölkerung für die Schulreformvorhaben der rot-grünen Minderheitsregierung an:

"Der Volksentscheid in Hamburg hat gezeigt, dass die Unterstützung  der Bevölkerung für derartige Schulstrukturreformen und Experimente auf dem Rücken der Schüler nicht gegeben ist. Wenn die Bürger sich schon gegen eine Verlängerung des gemeinsamen Lernens aussprechen, werden sie wohl kaum für die Umsetzung der rot-grünen Einheitsschule sein. Die Minderheitsregierung muss von ihren ideologischen bildungspolitischen Plänen endlich abrücken. Die Jungen Liberalen werden für eine Qualitätsoffensive des Unterrichts und eine bessere Durchlässigkeit im gegliederten Schulsystem kämpfen und sich gegen die Zerschlagung der Schulstruktur durch die rot-grüne Minderheitsregierung wehren.

Sollte die neue Landesregierung trotzdem an ihren Plänen festhalten, werden wir uns auch in NRW für einen Volksentscheid einsetzen."