Linke garantiert Abwahl Rüttgers als «vertrauensbildende Maßnahme»
Leipzig (ddp-nrw). Die Linke hat die Unterstützung für Rot-Grün
bei der Abwahl des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Jürgen
Rüttgers (CDU) in der kommenden Woche und die Wahl der
SPD-Landesvorsitzenden Hannelore Kraft zur Regierungschefin als
«vertrauensbildendes Signal» garantiert. Linksparteichef Klaus Ernst
sagte der «Leipziger Volkszeitung» (Freitagausgabe): «Die Abwahl von
Rüttgers in Düsseldorf wäre ein bundesweites Signal, und wir brauchen
jetzt in der Opposition auf allen Seiten vertrauensbildende Signale.
Das ist dringend nötig, wenn wir ein Gegengewicht zur unsozialen
Politik der Bundesregierung bilden wollen.»
Am kommenden Mittwoch streben SPD und Grüne im Düsseldorfer
Landtag den Regierungswechsel an, obwohl beiden Fraktionen zusammen
mit 90 Mandaten ein Sitz zur absoluten Mehrheit fehlt. Die Linke ist
mit elf Mandaten im Landtag vertreten. Ab dem zweiten Wahlgang reicht
Kraft die einfache rot-grüne Mehrheit.
SPD und Grüne könnten darauf vertrauen, «dass wir die Abwahl von
Rüttgers nicht blockieren», versicherte Ernst. «Wir sind keine
Taktierer. Nein heißt nein, aber auf das, was wir sagen, ist
Verlass.« Die Linke werde den von SPD und Grünen in NRW
ausgehandelten Koalitionsvertrag «genau prüfen». Dabei gelte: «Gute
Projekte wird unsere Fraktion sicher nicht blockieren. Aber
Sozialabbau und Privatisierungen gibt es mit unseren Stimmen nicht.»
ddp/mar
bei der Abwahl des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Jürgen
Rüttgers (CDU) in der kommenden Woche und die Wahl der
SPD-Landesvorsitzenden Hannelore Kraft zur Regierungschefin als
«vertrauensbildendes Signal» garantiert. Linksparteichef Klaus Ernst
sagte der «Leipziger Volkszeitung» (Freitagausgabe): «Die Abwahl von
Rüttgers in Düsseldorf wäre ein bundesweites Signal, und wir brauchen
jetzt in der Opposition auf allen Seiten vertrauensbildende Signale.
Das ist dringend nötig, wenn wir ein Gegengewicht zur unsozialen
Politik der Bundesregierung bilden wollen.»
Am kommenden Mittwoch streben SPD und Grüne im Düsseldorfer
Landtag den Regierungswechsel an, obwohl beiden Fraktionen zusammen
mit 90 Mandaten ein Sitz zur absoluten Mehrheit fehlt. Die Linke ist
mit elf Mandaten im Landtag vertreten. Ab dem zweiten Wahlgang reicht
Kraft die einfache rot-grüne Mehrheit.
SPD und Grüne könnten darauf vertrauen, «dass wir die Abwahl von
Rüttgers nicht blockieren», versicherte Ernst. «Wir sind keine
Taktierer. Nein heißt nein, aber auf das, was wir sagen, ist
Verlass.« Die Linke werde den von SPD und Grünen in NRW
ausgehandelten Koalitionsvertrag «genau prüfen». Dabei gelte: «Gute
Projekte wird unsere Fraktion sicher nicht blockieren. Aber
Sozialabbau und Privatisierungen gibt es mit unseren Stimmen nicht.»
ddp/mar









